Neue Krav Maga Kurse beginnen im August

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31. Juli 2019 | Posted in Selbstverteidigung | By

Wir verabschieden uns in die kurze Sommerpause. Am 17. August beginnen neue Krav Maga Kurse in Verden. Die Kurse finden im SOS Sport-Studio in Verden-Eitze statt.

Wer Lust hat seine Selbstbewusstsein zu stärken, Selbstverteidigung zu lernen und Lust hat sich zu bewegen ist hier genau richtig.

Krav Maga ist ein reines Selbstverteidigungssystem mit einfachen und schnell erlernbaren Techniken.

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Vorteile von Krafttraining

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30. März 2016 | Posted in Allgemein, Training | By

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Krafttraining gehört für viele Sportler zum Training einfach mit dazu. Zum einen bietet einen guten Ausgleich zu den einseitgen Belastungen vieler Sportarten, zum anderen erhöht es aber auch unsere Leistungsfähigkeit beim Sport.

Gezieltes Krafttraining biete aber auch viele Vorteile für Sportanfänger und für die Erhaltung der Gesundheit. Welche das sind? Das erzähle ich euch im folgendem Artikel.

 

 

Krafttraining sorgt für eine erhöhte Fettverbrennung

Muskeln verbrauchen selbst in Ruhe Energie, das heißt je stärker eure Muskulatur ausgeprägt ist, desto leichter könnt ihr Fett verbrennen. Wenn ihr also Krafttraining macht und eure Muskeln wachsen erhöht sich euer Grundumsatz und ihr verbrennt leichter mehr Fett. Dazu gehört natürlich auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Es gilt immer noch wer Gewicht verlieren möchte, muss weniger Kalorien zu sich nehmen als er verbraucht.

Anti-Aging

Mit dem Älter werden stellt unser Körper seinen Hormonhaushalt um. Das heißt ihr verliert ab ca. dem 20. – 25. Lebensjahr kontinuierlich Muskelmasse. Mit gezieltem Krafttraining könnt ihr diesem Effekt entgegenwirken. Auf diese Weise bleibt ihr auch in hohen Lebensjahren noch fit und kräftig. HIerfür reichen schon 2 Trainingseinheiten pro Woche aus.

Gesundheit

Die Muskulatur in eurem Körper stützt den kompletten Bewegungsapparat. Außerdem stärkt Krafttraining die Sehnen, Bänder und die Knochen. Auf diese Weise können viele Zivilisationskrankheiten wie Rückenbeschwerden, Osteoporose und Kniebeschwerden verhindert werden.

Verletzungen

Muskeln schützen deinen Körper vor Verletzungen. Dein Körper lernt besser mit sich ändernden äußeren Einflüssen weight-plates-299537_1280umzugehen. Bei Kampfsportarten können durch eine stärkere Muskulatur auch Schläge und Tritte besser eingesteckt werden.

Selbstbewusstsein

Krafttraining stärkt das Selbstbewusstsein. Durch ein breiteres Kreuz und eine kräftige Brustmuskulatur strahlt ihr mehr Selbstbewusstsein aus. Ein gut trainierter Körper geht auch in der Regel aufrechter was einen Einfluss auf eure Körpersprache hat.

 

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Krav Maga Israeli Self-Defense im Qi55

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24. Januar 2016 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung | By

Am 20. Februar findet in Bremen der erste Krav Maga Israeli Seflf-Defense Workshop in Bremen statt. Der Workshop geht von 15:00 – 17:00 und findet im Qi55 in der Ostertorstr. 55 statt. Der Kurs kostet 30,- Euro pro Person.

IMG_7763Krav Maga Instructor Dirk Oefele führt in dem 2-stündigen Workshop in die einfachen und effektiven Techniken des Krav Maga Selbstverteidigungssystems ein. Dirk Oefele unterrichtet seit 10 Jahren Selbstverteidigung. Er betreibt eine eigene Selbstverteidigungsschule in Verden und bietet seit November 2015 auch Krav Maga zur Selbstverteidigung an.

Bei Krav Maga handelt es sich nicht um eine Kampfkunst, sondern um ein Selbstverteidigungssystem. Neben den Selbstverteidigungstechniken gegen Schläge, Tritte, Griffe steht auch Fitness auf dem Programm. Durch Stressdrills lernen die Teilnehmer die gelernten Techniken auch auf der Straße anzuwenden. .

Anmeldungen bitte an verden@shimao-wingtsun.de

Link zur Veranstaltung:

http://verden.shimao-wingtsun.de/event/krav-maga-israeli-self-defense-einfuehrung/?instance_id=185

 

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Sollte man Reizgas benutzen?

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20. Januar 2016 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung | By

In meinen Kursen werde ich immer wieder nach dem Einsatz von Reizgas,  Pfefferspray oderähnlichem gefragt. Vor allem Frauen wollen solche Sprays zur Selbstverteidigung nutzen. Im Folgenden möchte ich euch erklären warum Pfefferspray nicht genutzt werden sollte und welche Alternativen es gibt.

Warum kein Reizgas/Pfefferspray?

Reizgas oder Pfefferspray sollte nicht zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Das hat mehrere Gründe, zum einen haben viele Frauen diese Sprays in ihrer Handtasche. Im Ernstfall ist es also unmöglich das ganze herauszuholen, bevor der andere seinen Angriff beginnen kann. Zum anderen muss der Einsatz dieser Waffen geübt werden, Das heißt ich müsste wie bei jeder Waffe das richtige ziehen, die richtige Haltung und richtiges Zielen einüben. Dieses Training dürfte bei den wenigsten stattfinden. Ein weiterer Grund ist , dass diese Sprays oft zum Eigentor werden, wenn der Wind ungünstig weht, steht man in seiner eigenen Wolke. Außerdem kann das ziehen von Sprays die Situation noch mehr eskalieren, immer wenn der Täter glaubt er soll an der Flucht gehindert werden kann es zu mehr Gewalt kommen.

Welche Alternativen gibt es?

Die wohl wichtigste Alternative zum Einsatz von Sprays ist die eigene Flucht. Ich empfehle meinen Schülern immer sich fit zu halten, damit sie im Ernstfall möglichst schnell flüchten können.

Um ein besseres Gefühl von Sicherheit zu bekommen können Selbstverteidigungskurse durchaus Sinn machen. Diese schützen natürlich nicht vor Übergriffen jeglicher Art, aber man ist vorbereitet und entwickelt eine andere Einstellung. Auch das durch diese Kurse meist gestärkte Selbstbewusstsein hilft dabei das Täter einen nicht als Opfer sehen.

Wenn eine Flucht nicht möglich ist, dann gibt es sehr gute Alternative Mittel zum Selbstschutz. Das eine ist eine besonders helle Taschenlampe, diese Lampe können genutzt werden um potenzielle Angreifer zu blenden. Danach kann die eigene Flucht angetreten werden. Oft sind diese Taschenlampen auch mit einem Stroboskop-Effekt ausgestattet um eine noch größere Orientierungslosigkeit beim Angreifer zu hinterlassen.

Ein weiteres gutes Mittel sind Schrillalarme. Diese extrem lauten Geräte sorgen für Aufmerksamkeit, das wollen die meisten Täter nicht. Die aufmerksam gewordenen Leute können dann auch schneller angesprochen und um Hilfe gebeten werden. Hilfe kann in einem solchen Fall sehr wichtig sein, denn so habe ich Zeugen und kann den Täter abschrecken.

 

 

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Bericht von der KRAV MAGA Basic Instructor Fortbildung

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25. Oktober 2015 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung | By

Ich war am 10.10.2015 auf einer Fortbildung in Stadthagen. Dort mache ich, unter der Leitung von Meister Jürgen Köhler, eine Ausbildung zum Krav Maga Basic Instructor. Bevor ich jedoch etwas über die Ausbildung erzähle, möchte ich kurz erklären was Krav Maga ist.

Krav Maga ist ein System, das von Imi Lichtenfeld Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Nach der Gründung des Staates Israel, wurde Imi Lichtenfeld Nahkampfausbilder in der israelischen Armee (IDF). Die Bezeichnung Krav Maga stammt aus dem Hebräischen und bedeutet soviel wie “Kontaktkampf”. Es handelt sich um eine reine Selbstverteidigung. Ursprünglich wurde sie entwickelt um:

  • Rekruten und Reservisten in mäßiger körperlicher Verfassung möglichst schnell auf ein akzeptables physisches und nahkampftechnisches Niveau zu bringen.
  • Andererseits Angehörigen von polizeilichen und militärischen Sondereinheiten ein effektives “Handwerkszeug” für ihre gefährlichen Aufgaben zu vermitteln

Die Fortbildung hatte um die 20 Teilnehmer, diese haben sich auf unterschiedliche Instruktorenlevel vorbereitet. Ich war dort, um zunächst einmal den Basic Instruktor zu machen. Als erstes haben wir angefangen mit Aufwärmtraining. Dabei haben wir verschiedene Grundübungen der Bodyweight Excersises, sowie verschiedene Schlag- und Tritttechniken aus den unterschiedlichen Kampfsportartengemacht. Zusätzlich stand Fallschule und Dehnen auf dem Programm.

12074980_10153692088164122_1046894091683313264_nGruppenfoto vom 10.10.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Aufwärmprogramm, haben wir angefangen die einzelnen Selbstverteidigungsübungen einzustudieren und dann unter Stress zu testen. So wurde zum Beispiel die Abwehr von Faustschlägen mit vorherigen Liegestützen verbunden. Genauso die Abwehr von Würgegriffen mit vorherigem “auf der Stelle laufen”. Unter diesem Stress sollten wir versuchen die Abwehr möglichst schnell und effektiv durchzuführen. Dabei wurde natürlich ordentlich geschwitzt, so dass alle am Ende des Tages zwar fertig aber glücklich waren.

12096516_10153692086139122_8429589535228974344_nDemonstration einer Fausstoßabwehr.

Danach wurde kräftig trainiert und jede Menge Liegestützen absolviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Tages haben wir noch Entspannungsübungen und Dehnübungen gemacht. Damit war das Seminar super! Ich habe alte Bekannte getroffen und jede Menge Spaß beim Training gehabt. Das nächste Modul wird am 14.11.2015 wieder in Stadthagen sein. Bis dahin werde ich viel trainieren (80 – 100 Stunden werden erwartet). Um dann den Basic Instructor und den Law Enforcement Instructor zu machen. Nach diesem Seminar wird es einen erneuten Bericht geben.

 

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Diäten bringen nichts!

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29. Mai 2015 | Posted in Allgemein, Training, WingTsun | By

Die Guten Vorsätze.

Die Feiertage sind vorbei und wir alle sitzen jetzt wieder vor unseren guten Vorsätzen. Rund ein Drittel aller Deutschen hat sich vorgenommen jetzt wieder ein paar Pfunde zu verlieren.
Jetzt beginnen viele mit einer Diät. Dafür suchen sie sich die Kohlsuppendiät aus irgendeiner Zeitschrift, machen FDH oder sonst irgendeinen Schwachsinn den man immer nur kurzfristig durchhält. Hat man die ersten 3 Kilo verloren, fällt man oft wieder in seine alten Ernährungsgewohnheiten zurück.
Übrigens: Das Wort Diät stammt aus dem griechischen und wurde ursprünglich im Sinne von “Lebensstil/Lebensweise” verwendet. Und genauso ist es zu verstehen. Wenn wir abnehmen wollen müssen wir unsere Lebensweise unseren Zielen anpassen.
Die Ziele erreichen!
Wenn ihr euer Ziel erreichen wollt, müsst ihr also keine kurzfristige Diät machen, sondern eure Ernährung grundsätzlich umstellen.

Das heißt: Mache keine Diäten! Passe deine Ernährung deinen Zielen an.

Dieser Leitsatz sollte für alle gelten. Wenn ich abnehmen möchte, muss ich lediglich weniger Kalorien zu mir nehmen als ich verbrauche. Andersherum ist es genauso, wenn ich Masse machen will, muss ich mehr Kalorien zu mir nehmen.
Bei einer Gewichtsabnahme empfiehlt es sich ca. 500 kcal weniger zu mir zu nehmen als ich verbrauche. Für Einstieger macht es Sinn ein Ernährungstagebuch zu führen um seine Ernährung zu dokumentieren und ein Gefühl für das zu bekommen was ich esse.

Muss ich jetzt Kalorien zählen?

Dazu ein klares Jein. Wie oben erwähnt lohnt es sich für Anfänger ein Ernährungstagebuch zu führen. Diese gibt es zuhauf im Internet oder als kostenlose App fürs Handy.
Wenn man seine Ernährung erst einmal umgestellt hat braucht man meistens keine Kalorien mehr zählen, sondern isst von ganz alleine, dass was man braucht. Hierfür sollte man sich allerdings an einige Ernährungsprinzipien halten.

 Die Nachfolgende Liste geht von wenig zu viel:

 – Industriell verarbeitete Lebensmittel (so wenig wie möglich)

– Fleisch, Fisch, Eier (2-3 x pro Woche)

– Milchprodukte ( täglich eine Portion)

– Nüsse, Samen ( als Zwischenmahlzeit/Snack, falls man Hunger auf Süßes bekommt)

– Obst, Gemüse (mind. 5 Portionen am Tag)

– Wasser, Tee ohne Zucker (mind. 1 Liter pro 20 KG Körpergewicht am Tag; d.h. 60kg ca. 3 Liter am Tag)

Besonders Gemüse und Wasser spielen in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung eine große Rolle. Gemüse besitzt Antioxidantien, Mineralstoffe und Vitamine die der Körper nicht selber herstellen kann. Diese spielen beim Fettstoffwechsel, jedoch eine entscheidende Rolle.

Warum funktioniert eine Diät nicht?

Das Problem vieler Diäten ist die stark reduzierte Kalorienaufnahme. Dabei wird eben nicht hauptsächlich Fett verbrannt, sondern der Körper verliert auch Wasser und Muskelmasse. Von den 2-3 Kilo Gewichtsabnahme sind also nicht Fett verloren gegangen, sondern auch Muskeln die selbst in Ruhe Kalorien verbrennen. Das hat zur Folge, dass unser Grundumsatz sinkt. Wenn wir uns jetzt wieder nach der alten Gewohnheit ernähren, dann nehmen wir noch mehr zu als vorher, da unser Grundumsatz gesenkt ist.

Die Lösung!

Die Lösung des Problems ist ganz einfach. Eine möglichst natürliche Ernährung mit ganz viel Obst, Gemüse und Proteinreichen Lebensmiteln. Dazu kommt dann Sport. Dabei muss es nicht immer das Fitnessstudio sein. Zwar ist Kraftsport die effektivste Methode um fettverbrennende Muskulatur aufzubauen, allerdings bringt das nichts wenn ich darauf so wenig Lust habe, dass ich gar nicht erst ins Fitnessstudio gehe um zu trainieren. In diesem Fall sucht euch lieber einen Sportverein in dem ihr genau die Sportart machen könnt auf die ihr Lust habt. Oder ihr bucht euch einen Personal Trainer alleine oder mit Freunden. Dort habt ihr dann einen Termin und in der Gruppe sind Personal Trainer auch schon recht erschwinglich.
Wenn ihr jetzt noch Fragen habt meldet euch gerne bei mir und schreibt mir eine Nachricht.

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Phasen des Selbstschutzes

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22. Mai 2015 | Posted in Selbstverteidigung, WingTsun | By

Selbstbehauptung beginnt schon lange vor einem eigentlichen Angriff auf unser Leib und Leben. In alltäglichen Situationen gibt es immer wieder Menschen die unsere individuellen Grenzen überschreiten und uns damit einengen wollen. Hier beginnen die Phasen des Selbstschutzes.

Phase 1 – optische Wahrnehmung und Einschätzung durch den Aggressor

Täter suchen häufig ein Opfer das sich nicht wehrt. Dafür werden wir von unserem gegenüber mittels Augenkontakt, Körpersprache und Menschenkenntnis eingeschätzt. Im schlechtesten Fall führt dies bei einem Aggressor zu der Erkenntnis das wir für ihn ein Opfer darstellen.

Phase 2 – verbale Äußerungen

In dieser Phase fühlt sich der Angreifer durch seinen ersten Eindruck bestärkt. Er fängt an uns zu provozieren, dies geschieht durch Respektlosigkeit und Beleidigungen etc.

Phase 3 – Handgreiflichkeiten und Drohgebärden

Nun kommt es zu Drohgebärden wie Schubsen oder Kragenpacken um zu testen wie wir reagieren. Durch die ersten zwei Testphasen hat der Angreifer genügend Selbstvertrauen getankt.

Phase 4 – tätlicher Angriff / Eskalation der Gewalt

Jetzt schreitet der Aggressor zur Tat. Er kann nun alles mit seinem Opfer machen. Die Opfer können sich ihre Hilflosigkeit dabei oft selbst nicht erklären.

Die Lösung des Problems

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass ein Konflikt meist schon sehr früh verhindert werden muss. Wir sollten nicht den Fehler machen in eine Opferrolle zu fallen.

Das heißt, wir sollten gleich zu Anfang unsere Position klar machen. Dadurch weiß der Aggressor, dass er nicht alles mit uns machen kann. Oft können wir nur sehr früh die Weichen für den Ausgang des Konfliktes stellen.

Also lass dich nicht einschüchtern. Biete Beleidigungen warnend Einhalt. Unterstreiche deine Äusserungen durch deine Körpersprache. (Stopp-Hand, Zeigefinger) Hole dir gegebenenfalls Hilfe, indem du Passanten direkt ansprichst oder die Polizei rufst. Mache auf die Situation aufmerksam und sorge so für weniger Anonymität für den Angreifer.

 

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Notwehr – was ist erlaubt?

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15. Mai 2015 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung, WingTsun | By

Der Markt der Selbstverteidigungskurse wächst. Immer mehr haben den Wunsch sich selbst schützen zu können. In Deutschland ist dieses Recht durch die Gesetzgebung im Strafgesetzbuch geregelt, die entsprechenden Paragraphen findet ihr hier. Hier bei gibt es jedoch auch einige Fallstricke. In diesem Beitrag möchte ich euch aufklären was erlkaubt ist und was nicht.

Wann darf ich mich gewaltsam verteidigen?

Das Gesetz sagt:

Paragraph 32 StGB – Notwehr

1. Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

2. Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Das heißt wir dürfen uns immer dann verteidigen wenn es sich um einen gegenwärtigen und rechtswidrigen Angriff handelt. Dabei dürfen wir uns nur dem Mittel bedienen, welches geeignet und erforderlich ist um den Angriff abzuwehren. Wir müssen aber auch kein milderes Mittel wählen, dass eventuell nicht erfolgreich ist. Gegenwärtig heißt in diesem Fall, dass der Angriff unmittelbar bevorstehen muss, gerade stattfindet oder noch andauert.

Rechtswidrig ist ein Angriff immer dann wenn er gegen das geltende Gesetz verstößt. Ein Angriff ist dann nicht rechtswidrig wenn derjenige der angegriffen wird den Angriff dulden muss. Dies ist zum Beispiel bei einer Festnahme durch die Polizei der Fall. Genauso wenn der Angreifende selbst in Notwehr handelt.

Natürlich ist es mir auch erlaubt die Rechtsgüter anderer zu schützen, soweit dies nötig ist. Dies nennt man dann “Nothilfe”. Wir dürfen alle Rechtsgüter mit Notwehr geschützt werden. Rechtsgüter sind zum Beispiel:

Leben, Leib, Freiheit, Ehre, ungeborenes Leben, Recht am eigenen Bild, Fortbewegungsfreiheit, Hausrecht, Eigentum und Besitz.

Bei der Verteidigung diese Rechtsgüter ist auch immer auf die Verhältnismäßigkeit zu achten. Daher kann ein Angegriffener auch verpflichtet sein sich nicht zu verteidigen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei einem krassen Missverhältnis zwischen dem Angreifer und Angegriffenen, bei Bagatellangriffen wie Beleidigungen oder bei Absichtsprovokationen, wenn zum Beispiel dauernde Beleidigungen das Ziel haben, dass mein Gegenüber einen Angriff startet und ich mich dann wehre.

Wichtig ist:

Wenn ich einen Angreifer verletzt habe und von ihm keine Gefahr für mich oder andere mehr ausgeht, bin ich verpflichtet diesem zu helfen.

Nach einem Notwehrfall sollte möglichst schnell eine Aussage bei der Polizei gemacht werden. Nur so können die Behörden auch von einer Notwehrlage ausgehen können. Bei einer unklaren Situation, ob es sich um Notwehr handelt oder nicht, sollte zwingend ein Rechtsbeistand zu Rate gezogen werden. Mit diesem sollte sich vor einer eigenen Stellungnahme unbedingt abgestimmt werden.

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Wie kann ich mich motivieren?

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7. Mai 2015 | Posted in Allgemein, Training | By

Wir alle kennen das, eigentlich möchten wir gerne mehr Sport treiben. Wir nehmen uns vor öfter laufen zu gehen oder das Fitnessstudio zu besuchen. Aber auch für andere unliebsame Aufgaben fehlt uns oft die Motivation. Im letzten Moment fällt uns noch die Hausarbeit ein, wir haben keine Zeit, einen anstrengenden Tag, nicht den erhofften Erfolg…. usw.

Aber wie können wir uns eigentlich motivieren regelmäßig Sport zu machen? Darauf möchte ich im folgenden Artikel eingehen.

1. Ziele festlegen!

Wie so häufig im Leben erreichen wir nichts ohne uns ein Ziel zu setzen. Ziele helfen uns den Fortschritt den wir machen zu kontrollieren. Es reicht jedoch nicht einfach ein Ziel zu bestimmen wie: “ich möchte abnehmen.” “Ich möchte Muskeln aufbauen.”
Diese Ziele sind einfach zu ungenau. Viel mehr sollten Ziele immer nach die SMART-Kriterien definiert werden. Das heißt:

S = Sinnvoll

Ein Ziel muss eine gewisse Sinnhaftigkeit haben. Sich einfach nur eine Gewichtsabnahme vorzunehmen, obwohl man mit seinem Körper zufrieden ist, macht wenig Sinn.

M = Messbar

Ein Ziel sollte messbar sein. Bei Abstrakten Zielen können wir Erfolge gar nicht Masseninfekt bekommen so nie eine zusätzlichen Push zu unserer Motivation. Wir wissen auch nicht ob wir unser Ziel erreicht haben.

A = Akzeptierbar

Ziele sollten akzeptiert werden können. Wenn mein Ziel 5 Kilo Gewichtsreduktion in einer Woche sind, dann werde ich die Null-Diät eventuell Selbstzucht als Akzeptierbar empfinden.

R  = Realistisch

Ein Ziel sollte auf jeden Fall realistisch sein. Wenn wir unsere Ziele nicht annähernd erreichen können, dann geht auch unsere Motivation schnell verloren.

T = Terminierbar

Wir sollten unsere Ziele terminieren. So könnenwiruns neue Ziele setzen oder ein bisschen nachsteuern.
Nach diesen Kriterien wäre zum Beispiel “Ich möchte 5 Kilo in 1,5 Monaten abnehmen” ein sinnvolles und realistisches Ziel.

Bezogen auf die Ernährung wäre “Ich esse 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag.” Ein gutes Ziel.

2. Freunde miteinbeziehen!

Wir sollten auch unsere Freunde in unsere Planungen mit einbeziehen das kann uns helfen am Ball zu bleiben und den Freunden zu zeigen, dass wir unsere Ziele erreichen.

Manchmal findet sich dabei auch ein Trainingspartner der uns ebenfalls motivieren kann Sport zu machen.

3 . An Veranstaltungen teilnehmen!

In fast jeder Stadt gibt es Volksläufe oder andere sportliche Events die Spaß machen können. Die Teilnahme an solchen Läufen kann die Motivation etwas zu tun deutlich erhöhen. Schließlich wollen wir bei dem Event einigermaßen gut aussehen.

4. Motivierende Bilder und Zettel aufhängen!

Hierzu zählen auch die Ziele die wir bei Punkt eins schon festgelegt haben. Ganz gute Orte sind dafür der Badezimmerspiegel oder der Kühlschrank. Aber auch Personen die den Körper den wir wollen schon haben oder Fotos aus schlankeren Zeiten können uns helfen uns für den Sport zu motivieren.

5. Belohnungen und Cheat Day!

Einmal in der Woche sollten wir uns einen Cheat-Day gönne an dem wir auch Dinge essen, die wir sonst links liegen lassen. Natürlich nicht in beliebiger Menge.
Außerdem sollten wir erreichte Ziele auch belohnen. Nicht mit einem Schokoriegel aber vielleicht mit einem Kinobesuch oder einem Wellness Tag.
Mit diesen Tipps seit ihr schon ganz gut unterwegs. Natürlich gibt es noch viel mehr und jeder motiviert sich ein bisschen anders. Und wenn ihr trotzdem einen Tag habt, an dem Ihr keine Lust habt Sport zu treiben, dann fangt einfach an etwas zu tun dann kommt der Spaß von ganz alleine.

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Philosophie des WingTsun

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1. Mai 2015 | Posted in WingTsun | By

In der Entwicklung zum heutigen Shímáo WingTsun gibt es mehrere Philosophien die Einfluss auf das System hatten. Eine WingTsun-Schule ist nicht nur ein Ort an dem wir lernen uns zu verteidigen, sondern auch eine Schule für das Leben. Während des Trainings werden uns auch bestimmte Lebensphilosophien vermittelt, die uns auch im täglichen Leben helfen können.

TaoismusTasse Wasser Sepia

Shímáo WingTsun wird stark von der philosophischen Richtung des Taoismus beeinflusst. Der Taoismus steht für Akzeptanz und für sich ergänzende Gegensätze wie Hart und Weich, Mann und Frau usw. So wird Kraft nicht mit Kraft bekämpft, sondern wir nutzen die Kraft des Gegners und lenken sie gegen ihn selbst.
Im Training nutzen wir weiche fließende Abwehrbewegungen und führen dann harte Gegenangriffe durch. Unsere Muskulatur muss also immer den Wechsel zwischen An- und Entspannung beherrschen. Das heißt auch das wir stärker im “hier und jetzt” leben und trainieren sollen. Feste Pläne behindern uns dabei nur. Wir wollen lernen wie Wasser zu sein, immer den Weg des geringsten Widerstandes suchend, kommt es doch zu seinem Ziel.

Buddhismus

Der Schüler in unseren Schulen merkt schnell, dass es ohne sein eigenes Bemühen nicht geht. Er muss selber die Übungen mit seinem Trainingspartner immer wieder durchgehen. Oder er muss alleine vor dem Spiegel Übungen wiederholen. Das kann ihm sein Lehrer nicht abnehmen. Nur durch ständiges Üben kann der Kampfkünstler sich Wissen aneignen, an seiner Standfestigkeit, seiner Koordination, der richtigen Atmung oder dem richtigen Sehen arbeiten.
Hier wird uns vermittelt, dass es ohne Bemühen und Selbstständigkeit kein weiterkommen gibt.

Konfuzianismus

Dem Konfuzianismus wohnt das gegenseitig Treue- und Respektverhältnis zwischen dem Schüler und seinem Lehrer inne. Während der Schüler seinen Lehrer achten soll und seine Ratschläge beherzigen sollte, muss der Lehrer sich dem Schüler annehmen und ihn auf seinem Weg unterstützen. Dabei geht der Lehrer als gutes Beispiel voran. Dazu gehört das Einhalten der Etikette, sowie gutes Benehmen nicht nur in der WingTsun Schule.
In den Shímáo WingTsun Schulen herrscht ein angenehmer und freundlicher Umgangston. Wir wollen eine angenehme Atmosphäre und gegenseitigen Respekt. Was wir nicht wollen sind “aggressive” Menschen und Rambos.

Die oben genannten Philosophien lassen sich auch auf das tägliche Leben übertragen. Es wird aber keinem Schüler eine dieser Philosophien aufgezwungen, so dass jeder für sich selbst entscheiden kann, ob diese Philosophien ihm helfen können.

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