Neue Krav Maga Kurse beginnen im August

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31. Juli 2019 | Posted in Selbstverteidigung | By

Wir verabschieden uns in die kurze Sommerpause. Am 17. August beginnen neue Krav Maga Kurse in Verden. Die Kurse finden im SOS Sport-Studio in Verden-Eitze statt.

Wer Lust hat seine Selbstbewusstsein zu stärken, Selbstverteidigung zu lernen und Lust hat sich zu bewegen ist hier genau richtig.

Krav Maga ist ein reines Selbstverteidigungssystem mit einfachen und schnell erlernbaren Techniken.

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Krav Maga Israeli Self-Defense im Qi55

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24. Januar 2016 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung | By

Am 20. Februar findet in Bremen der erste Krav Maga Israeli Seflf-Defense Workshop in Bremen statt. Der Workshop geht von 15:00 – 17:00 und findet im Qi55 in der Ostertorstr. 55 statt. Der Kurs kostet 30,- Euro pro Person.

IMG_7763Krav Maga Instructor Dirk Oefele führt in dem 2-stündigen Workshop in die einfachen und effektiven Techniken des Krav Maga Selbstverteidigungssystems ein. Dirk Oefele unterrichtet seit 10 Jahren Selbstverteidigung. Er betreibt eine eigene Selbstverteidigungsschule in Verden und bietet seit November 2015 auch Krav Maga zur Selbstverteidigung an.

Bei Krav Maga handelt es sich nicht um eine Kampfkunst, sondern um ein Selbstverteidigungssystem. Neben den Selbstverteidigungstechniken gegen Schläge, Tritte, Griffe steht auch Fitness auf dem Programm. Durch Stressdrills lernen die Teilnehmer die gelernten Techniken auch auf der Straße anzuwenden. .

Anmeldungen bitte an verden@shimao-wingtsun.de

Link zur Veranstaltung:

http://verden.shimao-wingtsun.de/event/krav-maga-israeli-self-defense-einfuehrung/?instance_id=185

 

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Sollte man Reizgas benutzen?

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20. Januar 2016 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung | By

In meinen Kursen werde ich immer wieder nach dem Einsatz von Reizgas,  Pfefferspray oderähnlichem gefragt. Vor allem Frauen wollen solche Sprays zur Selbstverteidigung nutzen. Im Folgenden möchte ich euch erklären warum Pfefferspray nicht genutzt werden sollte und welche Alternativen es gibt.

Warum kein Reizgas/Pfefferspray?

Reizgas oder Pfefferspray sollte nicht zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Das hat mehrere Gründe, zum einen haben viele Frauen diese Sprays in ihrer Handtasche. Im Ernstfall ist es also unmöglich das ganze herauszuholen, bevor der andere seinen Angriff beginnen kann. Zum anderen muss der Einsatz dieser Waffen geübt werden, Das heißt ich müsste wie bei jeder Waffe das richtige ziehen, die richtige Haltung und richtiges Zielen einüben. Dieses Training dürfte bei den wenigsten stattfinden. Ein weiterer Grund ist , dass diese Sprays oft zum Eigentor werden, wenn der Wind ungünstig weht, steht man in seiner eigenen Wolke. Außerdem kann das ziehen von Sprays die Situation noch mehr eskalieren, immer wenn der Täter glaubt er soll an der Flucht gehindert werden kann es zu mehr Gewalt kommen.

Welche Alternativen gibt es?

Die wohl wichtigste Alternative zum Einsatz von Sprays ist die eigene Flucht. Ich empfehle meinen Schülern immer sich fit zu halten, damit sie im Ernstfall möglichst schnell flüchten können.

Um ein besseres Gefühl von Sicherheit zu bekommen können Selbstverteidigungskurse durchaus Sinn machen. Diese schützen natürlich nicht vor Übergriffen jeglicher Art, aber man ist vorbereitet und entwickelt eine andere Einstellung. Auch das durch diese Kurse meist gestärkte Selbstbewusstsein hilft dabei das Täter einen nicht als Opfer sehen.

Wenn eine Flucht nicht möglich ist, dann gibt es sehr gute Alternative Mittel zum Selbstschutz. Das eine ist eine besonders helle Taschenlampe, diese Lampe können genutzt werden um potenzielle Angreifer zu blenden. Danach kann die eigene Flucht angetreten werden. Oft sind diese Taschenlampen auch mit einem Stroboskop-Effekt ausgestattet um eine noch größere Orientierungslosigkeit beim Angreifer zu hinterlassen.

Ein weiteres gutes Mittel sind Schrillalarme. Diese extrem lauten Geräte sorgen für Aufmerksamkeit, das wollen die meisten Täter nicht. Die aufmerksam gewordenen Leute können dann auch schneller angesprochen und um Hilfe gebeten werden. Hilfe kann in einem solchen Fall sehr wichtig sein, denn so habe ich Zeugen und kann den Täter abschrecken.

 

 

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Bericht von der KRAV MAGA Basic Instructor Fortbildung

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25. Oktober 2015 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung | By

Ich war am 10.10.2015 auf einer Fortbildung in Stadthagen. Dort mache ich, unter der Leitung von Meister Jürgen Köhler, eine Ausbildung zum Krav Maga Basic Instructor. Bevor ich jedoch etwas über die Ausbildung erzähle, möchte ich kurz erklären was Krav Maga ist.

Krav Maga ist ein System, das von Imi Lichtenfeld Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Nach der Gründung des Staates Israel, wurde Imi Lichtenfeld Nahkampfausbilder in der israelischen Armee (IDF). Die Bezeichnung Krav Maga stammt aus dem Hebräischen und bedeutet soviel wie “Kontaktkampf”. Es handelt sich um eine reine Selbstverteidigung. Ursprünglich wurde sie entwickelt um:

  • Rekruten und Reservisten in mäßiger körperlicher Verfassung möglichst schnell auf ein akzeptables physisches und nahkampftechnisches Niveau zu bringen.
  • Andererseits Angehörigen von polizeilichen und militärischen Sondereinheiten ein effektives “Handwerkszeug” für ihre gefährlichen Aufgaben zu vermitteln

Die Fortbildung hatte um die 20 Teilnehmer, diese haben sich auf unterschiedliche Instruktorenlevel vorbereitet. Ich war dort, um zunächst einmal den Basic Instruktor zu machen. Als erstes haben wir angefangen mit Aufwärmtraining. Dabei haben wir verschiedene Grundübungen der Bodyweight Excersises, sowie verschiedene Schlag- und Tritttechniken aus den unterschiedlichen Kampfsportartengemacht. Zusätzlich stand Fallschule und Dehnen auf dem Programm.

12074980_10153692088164122_1046894091683313264_nGruppenfoto vom 10.10.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Aufwärmprogramm, haben wir angefangen die einzelnen Selbstverteidigungsübungen einzustudieren und dann unter Stress zu testen. So wurde zum Beispiel die Abwehr von Faustschlägen mit vorherigen Liegestützen verbunden. Genauso die Abwehr von Würgegriffen mit vorherigem “auf der Stelle laufen”. Unter diesem Stress sollten wir versuchen die Abwehr möglichst schnell und effektiv durchzuführen. Dabei wurde natürlich ordentlich geschwitzt, so dass alle am Ende des Tages zwar fertig aber glücklich waren.

12096516_10153692086139122_8429589535228974344_nDemonstration einer Fausstoßabwehr.

Danach wurde kräftig trainiert und jede Menge Liegestützen absolviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Tages haben wir noch Entspannungsübungen und Dehnübungen gemacht. Damit war das Seminar super! Ich habe alte Bekannte getroffen und jede Menge Spaß beim Training gehabt. Das nächste Modul wird am 14.11.2015 wieder in Stadthagen sein. Bis dahin werde ich viel trainieren (80 – 100 Stunden werden erwartet). Um dann den Basic Instructor und den Law Enforcement Instructor zu machen. Nach diesem Seminar wird es einen erneuten Bericht geben.

 

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Phasen des Selbstschutzes

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22. Mai 2015 | Posted in Selbstverteidigung, WingTsun | By

Selbstbehauptung beginnt schon lange vor einem eigentlichen Angriff auf unser Leib und Leben. In alltäglichen Situationen gibt es immer wieder Menschen die unsere individuellen Grenzen überschreiten und uns damit einengen wollen. Hier beginnen die Phasen des Selbstschutzes.

Phase 1 – optische Wahrnehmung und Einschätzung durch den Aggressor

Täter suchen häufig ein Opfer das sich nicht wehrt. Dafür werden wir von unserem gegenüber mittels Augenkontakt, Körpersprache und Menschenkenntnis eingeschätzt. Im schlechtesten Fall führt dies bei einem Aggressor zu der Erkenntnis das wir für ihn ein Opfer darstellen.

Phase 2 – verbale Äußerungen

In dieser Phase fühlt sich der Angreifer durch seinen ersten Eindruck bestärkt. Er fängt an uns zu provozieren, dies geschieht durch Respektlosigkeit und Beleidigungen etc.

Phase 3 – Handgreiflichkeiten und Drohgebärden

Nun kommt es zu Drohgebärden wie Schubsen oder Kragenpacken um zu testen wie wir reagieren. Durch die ersten zwei Testphasen hat der Angreifer genügend Selbstvertrauen getankt.

Phase 4 – tätlicher Angriff / Eskalation der Gewalt

Jetzt schreitet der Aggressor zur Tat. Er kann nun alles mit seinem Opfer machen. Die Opfer können sich ihre Hilflosigkeit dabei oft selbst nicht erklären.

Die Lösung des Problems

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass ein Konflikt meist schon sehr früh verhindert werden muss. Wir sollten nicht den Fehler machen in eine Opferrolle zu fallen.

Das heißt, wir sollten gleich zu Anfang unsere Position klar machen. Dadurch weiß der Aggressor, dass er nicht alles mit uns machen kann. Oft können wir nur sehr früh die Weichen für den Ausgang des Konfliktes stellen.

Also lass dich nicht einschüchtern. Biete Beleidigungen warnend Einhalt. Unterstreiche deine Äusserungen durch deine Körpersprache. (Stopp-Hand, Zeigefinger) Hole dir gegebenenfalls Hilfe, indem du Passanten direkt ansprichst oder die Polizei rufst. Mache auf die Situation aufmerksam und sorge so für weniger Anonymität für den Angreifer.

 

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Notwehr – was ist erlaubt?

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15. Mai 2015 | Posted in Allgemein, Selbstverteidigung, WingTsun | By

Der Markt der Selbstverteidigungskurse wächst. Immer mehr haben den Wunsch sich selbst schützen zu können. In Deutschland ist dieses Recht durch die Gesetzgebung im Strafgesetzbuch geregelt, die entsprechenden Paragraphen findet ihr hier. Hier bei gibt es jedoch auch einige Fallstricke. In diesem Beitrag möchte ich euch aufklären was erlkaubt ist und was nicht.

Wann darf ich mich gewaltsam verteidigen?

Das Gesetz sagt:

Paragraph 32 StGB – Notwehr

1. Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

2. Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Das heißt wir dürfen uns immer dann verteidigen wenn es sich um einen gegenwärtigen und rechtswidrigen Angriff handelt. Dabei dürfen wir uns nur dem Mittel bedienen, welches geeignet und erforderlich ist um den Angriff abzuwehren. Wir müssen aber auch kein milderes Mittel wählen, dass eventuell nicht erfolgreich ist. Gegenwärtig heißt in diesem Fall, dass der Angriff unmittelbar bevorstehen muss, gerade stattfindet oder noch andauert.

Rechtswidrig ist ein Angriff immer dann wenn er gegen das geltende Gesetz verstößt. Ein Angriff ist dann nicht rechtswidrig wenn derjenige der angegriffen wird den Angriff dulden muss. Dies ist zum Beispiel bei einer Festnahme durch die Polizei der Fall. Genauso wenn der Angreifende selbst in Notwehr handelt.

Natürlich ist es mir auch erlaubt die Rechtsgüter anderer zu schützen, soweit dies nötig ist. Dies nennt man dann “Nothilfe”. Wir dürfen alle Rechtsgüter mit Notwehr geschützt werden. Rechtsgüter sind zum Beispiel:

Leben, Leib, Freiheit, Ehre, ungeborenes Leben, Recht am eigenen Bild, Fortbewegungsfreiheit, Hausrecht, Eigentum und Besitz.

Bei der Verteidigung diese Rechtsgüter ist auch immer auf die Verhältnismäßigkeit zu achten. Daher kann ein Angegriffener auch verpflichtet sein sich nicht zu verteidigen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei einem krassen Missverhältnis zwischen dem Angreifer und Angegriffenen, bei Bagatellangriffen wie Beleidigungen oder bei Absichtsprovokationen, wenn zum Beispiel dauernde Beleidigungen das Ziel haben, dass mein Gegenüber einen Angriff startet und ich mich dann wehre.

Wichtig ist:

Wenn ich einen Angreifer verletzt habe und von ihm keine Gefahr für mich oder andere mehr ausgeht, bin ich verpflichtet diesem zu helfen.

Nach einem Notwehrfall sollte möglichst schnell eine Aussage bei der Polizei gemacht werden. Nur so können die Behörden auch von einer Notwehrlage ausgehen können. Bei einer unklaren Situation, ob es sich um Notwehr handelt oder nicht, sollte zwingend ein Rechtsbeistand zu Rate gezogen werden. Mit diesem sollte sich vor einer eigenen Stellungnahme unbedingt abgestimmt werden.

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Verhalten in Bedrohungssituationen

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12. April 2015 | Posted in Selbstverteidigung | By

In unserem heutigen Beitrag möchte ich euch einige Tipps geben, wie man sich am besten in Bedrohungssituation verhält um diese zu entschärfen.

Hilfe holen!

Das wichtigste wenn ihr bedroht werdet, ist es sich Hilfe zu holen. Es kann natürlich helfen laut “Hilfe!” zu schreien. Zunächst einmal erzeugt dies auch Aufmerksamkeit, das Problem ist jedoch, dass sich kaum jemand verantwortlich fühlt und ihr deshalb fast nie Hilfe bekommen werdet.

Besser ist es meistens direkt Leute anzusprechen. In diesem Fall fällt es den meisten Menschen schwerer Hilfe abzulehnen und ihr erhaltet eher Unterstützung.

Nicht drohen oder beleidigen!

Auch wenn ein Aggressor euch vielleicht beleidigt oder bedroht, ist es nicht ratsam das gleiche zu tun. Am besten ist ihr ignoriert denjenigen einfach und geht weg. Wenn dies nicht geht nehmt am besten eine Haltung ein aus der heraus ihr euch schnell schützen könnt. Dabei ist es wichtig nicht zu aggressiv zu wirken.

Körperkontakt vermeiden!

Fasse dein Gegenüber möglichst nicht an. Dabei überschreitest du möglicherweise eine Grenze, die nur zu einer weiteren Eskalation führt. Wenn du jemandem helfen möchtest nimm eher den Kontakt zum Opfer auf als den zum Angreifer. Führe das Opfer aus der Situation heraus.

Aktiv werden!

Du solltest auf gar keinen Fall den Helden spielen. Etwas kleines zu tun ist aber in jedem Fall besser, als gar nichts zu tun. Du kannst immer mindestens die Polizei rufen. Oder dem Angreifer zeigen, dass du kein leichtes Opfer bist. (Körpersprache, Mimik)

Aktiv zuhören!

Höre deinem Angreifer zu. Du kannst auch das gesagte mit eigenen Worten wiederholen. Eine weitere Möglichkeit ist es mit “ICH-Botschaften” zu antworten. Damit zeigst du deinem Gegenüber, dass du ihn ernst nimmst.

Mit diesen kleinen Tipps kannst du eventuell besser aus einer bedrohlichen Situation heraus. Du solltest aber nicht vergessen, dass es keine 100%-ige Sicherheit gibt. Wichtig ist es sich psychisch auf solche Situationen vorzubereiten und das Verhalten in diesen Situationen zu trainieren.

 

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